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Hilfreiche Produktbewertung

Meine Füsse sind nun trockener

 

Besonders in Schuhen und auch Strümpfen aus synthetischen Materialien geraten Füsse häufig verstärkt ins Schwitzen: wer ohnehin mit Schweissfüssen zu kämpfen hat, sollte von daher natürlich auf natürliche Materialien zurückgreifen und so beispielsweise Schuhe aus Leder sowie Socken aus reiner Baumwolle tragen (auch Strümpfe mit Silberanteil haben sich bei Schweissfüssen bislang sehr hilfreich erwiesen). Im Sommer, wenn die Temperaturen die 30°C-Marke schnell überschreiten, schlüpft man dann doch gerne in leichte Sandalen, Sneakers oder Flip-Flops – zumeist am Liebsten barfuss.

Wessen Füsse stärker schwitzen, ist hier natürlich bemüht, den Schweissfluss so zu minimieren, dass man  vom Schweiss nicht gleich aus den Schuhen gespült wird. Bei krankhaften Schweissfüssen ist eine ärztliche Konsultation natürlich unabwendbar und hier sollte man den Gang zum Arzt auch nicht scheuen. Schwitzen die Füsse einfach nur „natürlich mehr“, kann man dem aber mit einfachen Mitteln und teils auch sehr guten Hausmittelchen vorbeugen: 

Niemals barfuss in Sneakers!

Ja, auch im Sommer verlocken Sneakers dazu, barfuss in sie hineinzusteigen: aber insbesondere geschlossene Schuhe, wie auch Sneakers, sollte man niemals ohne Schuhe tragen. Speziell für Sneakers werden heute extra Socken offeriert, die sehr kurz sind und nur bis knapp über die Ferse reichen, so dass man diese Füsslinge nur ganz knapp über den Fuss anziehen kann und diese kaum sichtbar sind. Natürlich sollte man auch darauf achten, dass diese kurzen Söckchen aus Baumwolle bestehen.

Einlagen: rein damit!  

Wer es dennoch nicht unterlassen kann, ohne Fussbekleidung in seine Schuhe zu schlüpfen, sollte diese zuvor aber unbedingt mit Einlegesohlen versehen: hier gibt es Einlagen, die waschbar sind, und auch „Wegwerf-Einlagen“. Wer barfuss in seine Schuhe schlüpft, sollte die Einlagen regelmässig, bestenfalls täglich, wechseln.

Im Falle von Pumps, Sandalen und Flip-Flops, die generell eher barfuss getragen werden, sollte man unbedingt auch auf solche Einlagen zurückgreifen: diverse Einlegesohlen sind bereits rutschfest berichtet, damit sie nicht einfach aus dem Schuh gleiten können. Diese Beschichtung ist aber häufig nur oberflächlich; persönlich kann ich nur empfehlen, solcherlei Einlagen mit einem beidseitigen Klebeband zusätzlich im Schuh zu fixieren.

Bei starker Schweissbildung an den Füssen sind besonders Einlegesohlen mit Zimt oder auch aus Zedernholz zu empfehlen.

Die optimale Belüftung 

Es empfiehlt sich, nicht täglich dieselben Schuhe anzuziehen, sondern immer wieder ein anderes Schuhpaar auszuprobieren: die am Tage benutzten Schuhe stellt man abends nach Möglichkeit nach draussen, in eine geschützte Ecke auf dem Balkon oder im Garten. Die Einlegesohlen nimmt man zuvor unbedingt heraus und legt sie, auch draussen, auf einen separaten Platz, an dem sie auch vom Wind nicht weggeweht werden können. Wessen Füsse häufig schweissnass sind, der stopft die Schuhe noch mit etwas altem Zeitungspapier aus, so dass dieses die Restfeuchtigkeit aus den Schuhen saugen kann und die Schuhe lässt man so mindestens einen Tag auslüften und trocknen, bevor man sie das nächste Mal anzieht.

Einfach mal waschen 

Stoffschuhe und Sneakers sowie einfache Schuhe aus synthetischem Material gibt man regelmässig in die Waschmaschine: hier wird zwar oft geschrien, dass das die Schuhe doch schneller kaputtgehen lässt, was meinen persönlichen Erfahrungen bisher aber total widerspricht. Die guten Lederschuhe und die billigen Plastiktreter putze ich natürlich von Hand, aber bislang haben sämtliche „Durchschnittsschuhe“ die Maschinenwäsche noch sehr gut überstanden (Ich gebe sie im Übrigen prinzipiell in einen alten Kissenbezug gepackt in die Waschmaschine).

Generell sprühe ich Schuhe vor dem Tragen und noch bevor ich eine Einlage hineingebe, mit Schuhdeo ein.

Die bisher genannten Methoden beugen vor Allem stinkenden Schuhen vor; wer die Schweissbildung einschränken möchte, muss natürlich die Fusspflege in den Vordergrund stellen:

Alle meine Bäder 

Hilfreich und erfrischend sind kalte Fussbäder mit einem ordentlichen Schuss Essig; besonders empfehlenswert: Apfelessig. Hierbei muss man die (im Vorfeld warmen) Füsse in eiskaltes Wasser stellen, so kalt, dass man sich auf Anhieb erschreckt, in welches man zuvor einfach nur Essig gegeben hat. In diesem Fussbad belässt man seine Treterchen so lange, bis einem entweder das Wasser nicht mehr so kalt vorkommt oder bis es sich im Gegenteil so anfühlt, als würden die Füsse einen Kältebrand erleiden: sobald einer dieser beiden Fälle eintritt – sofort hinaus mit den Füssen!

Creme de la Creme 

Im Anschluss trocknet man die Füsse gründlich ab und cremt sie dünn mit einer Zinksalbe (hier eignen sich sehr viele Baby-Wundschutzcremes, die häufig einen hohen Zinkanteil enthalten) ein. Alternativ kann man hier auch das Apotheken-Mittel Antihydral anwenden, wobei sich die Schweissbildung nach einer einwöchigen (täglich) Behandlung schon deutlich reguliert haben sollte.

Die Essig-Bäder kann man natürlich dauerhaft täglich anwenden.

Ohnehin ist es im Fall von schwitzenden Füssen empfehlenswert, alle 2-3 Tage ein spezielles Fussbad anzuwenden.

Wer kalte Bäder nicht so gerne mag, der kann natürlich auch auf die „heisse Version“ zurückgreifen:

Man nehme einen Liter kochendes Wasser, menge diesem ca. 20g Salbeiblätter, 10g Kamillenblüten sowie ggf. einige Tropfen Kamillosan bei und lasse dieses 10-15 Minuten ziehen. Anschliessend siebt man die kräuterigen Bestandteile ab und gibt das zurückgebliebene „Kräuterwasser“ in das heisse Fussbad-Wasser. (Theoretisch kann man natürlich auch die komplette Mischung in das Wasser geben, wobei ich persönlich es aber auch unangenehm finde, wenn die Salbeiblätter/Kamillenblüten noch um meine Füsse schwimmen.)

Auch dieses Bad kann man täglich anwenden; wer es sich ganz einfach machen möchte, greift auf ein fertiges Fussbad-Produkt zurück, was aber zumindest Salbei enthalten sollte, da Salbei als besonders schweisshemmend gilt. Wer kein reines Salbei-Fussbad findet, schaut sich einfach im Bereich der sonstigen Kräuterbäder um: viele Fussbäder enthalten diverse Kräutermischungen, worin Salbei oft enthalten ist.

Tipp: von Dr. Hauschka gibt es ein ganz tolles Salbei-Bad, was eigentlich für ein Vollbad gedacht ist. Wer generell stärker ins Schwitzen kommt, kann es sich so natürlich auch komplett in der Wanne gemütlich machen. Anderenfalls kann man mit diesem Salbei-Bad aber auch nur eine „Fusswasch-Schüssel“ bereiten und es lediglich als Fussbad verwenden.

Schlammige Pampe 

Zudem kann ich nur zu einer wöchentlichen „Matschekur“ raten: so trage ich im Sommer einmal wöchentlich einen selbstangerührten Brei aus Heilerde und Salbeitee auf und lasse diesen solange einwirken, bis die ganze Packung fest wird und zu bröckeln beginnt. Während der Wartezeit setzt man sich am Besten bequem hin und hält die Füsse über einer Schüssel ein Stück in der Luft, so dass die Heilerde-Kur auch rundum wirken kann. Wenn das fest wird, kann man die Heilerde-Kur einfach in die Schüssel hinein „abrubbeln“, damit man nicht unnütz den Boden versaut. Im Anschluss nehme ich immer noch ein Fussbad, vor Allem auch, um die staubigen letzten Reste der Heilerde abzuwaschen. Da ist es natürlich hilfreich, wenn man a) noch eine weitere Fussschüssel vorrätig hat und b) eine zweite Person da ist, die einem dann eben das Fussbad vorbereitet bzw. bringt, so dass man seine Füsse von einer Schüssel in die andere stellen muss, ohne mit den noch dreckigen Füssen irgendwo auftreten zu müssen. Bin ich alleine, stelle ich neben meine „Bröckel-Schüssel“ einfach eine zweite mit Wasser gefüllte Schüssel: zum Abwaschen der Reste genügt das vollkommen, auch wenn das Wasser letztlich kalt ist, aber ein Helferlein macht die Prozedur natürlich um Einiges entspannter.

Der Fuss dankt`s 

Meine Füsse sind nun nur etwas stärker schwitzig, als allzu extrem würde ich die Schweissbildung nicht empfehlen: wie eingangs erwähnt, sollte man sich bei Hyperhidrose unbedingt ärztlich beraten lassen. Mit den genannten Methoden halte ich aber, vor Allem im Sommer (da meine Füsse im Winter so gut wie nie schwitzen), meine Füsse sehr gut trocken und die Schweissbildung wird so auch deutlich gehemmt.



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Badeentchen

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Aufgenommen:Aug 7, 2010

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