Vielen Dank für Ihr Feedback.
Sie haben diese Seite als hilfreich beurteilt
Sie haben diese Seite als nicht hilfreich beurteilt
Geben Sie hier den Titel Ihres Ratgebers ein (z.B.: „Top-Produkte für ...“)
Um das Video ansehen zu können, installieren Sie bitte die aktuelle Version des Adobe Flash Players.
Hilfreiche Produktbewertung

Mein bunter Arbeitsplatz war früher ein Berg Chaos

 

Ich arbeite inzwischen fast ausschliesslich als Freiberuflerin vom Home Office aus. Da ich hier keinerlei Kundenverkehr habe und auch sonst eine ausgesprochene Chaotin bin, machte sich auch schnell auf dem Schreibtisch eine heillose Unordnung breit. Dann sah ich in einer TV-Sendung den Inhaber eines kleinen Betriebs, der sein unordentliches Büro präsentierte und verkündete, für Rechnungen habe er zwei Schubladen: eine für die Bezahlten, eine für die Unbezahlten, die dann jeweils wild durcheinander in der Lade umherflogen. Die dort auch sonst nicht vorhandene Ordnung erschreckte mich doch ein wenig und wunderte mich, dass der Herr seine Buchhaltung trotzdem problemlos bewältigen zu können schien – und dann realisierte ich, dass mein Arbeitsplatz nicht minder unaufgeräumt war und auch alles hier, ohne grossen Plan, unorganisiert kreuz und quer durcheinander lag.

Spontan gestand ich mir zwei freie Tage zu, sagte dem Chaos den Kampf an, räumte den kompletten Schreibtisch leer, um nur noch das, was wirklich noch benötigt werden würde, seinen eigenen Platz zuzuteilen.

Wie kann es unter dem ganzen Papier nur so dreckig sein?

Nachdem der Schreibtisch leer war, entsetzte mich seine Oberfläche, der man deutlich ansah, dass man sie lange nicht mehr gesehen und entsprechend lange auch nicht mehr geputzt hatte. Lediglich die Tastatur hatte ich regelmässig mit einem kleinen USB-Staubsauger grob gereinigt (alternativ kann man auch einfach die Düse des normalen Staubsaugers möglichst nah an die Tastatur halten; das funktioniert am Besten, wenn man zu Zweit ist, so dass einer den Staubsauger ausrichten kann, während der Andere die Tastatur stabil hält), aber doch auch hier hatte sich noch so einiger feiner Schmutz abgesetzt – klar, in meinem Falle ist die Tastatur auch eine ständig genutzte Arbeitsgerätschaft.

Gewaschen wird in der Waschmaschine! 

Früher hatte ich die Tastatur für eine gründliche Reinigung noch auseinandergeschraubt, die Tasten entfernt und diese einzeln gründlich abgeputzt. Ein Bekannter hatte mir aber vor einiger Zeit schon erzählt, dass er die ausgebauten Tasten in einen alten Kissenbezug stecken und bei 30°C in den Schonwaschgang packen würde. Das schien mir bislang aber immer zu riskant, doch ich entschloss mich, mich nun auch einmal der Gefahr zu stellen – ich musste mir ohnehin noch diverse Ordnungssysteme fürs Büro kaufen; notfalls müsste ich im Elektrofachgeschäft eben noch eine neue Tastatur besorgen. Aber: die Tasten überstanden die Waschmaschine absolut unbeschadet und nachdem ich sie an der Luft trocknen lassen und nur noch etwas nachpoliert hatte, sahen sie zwar nicht aus wie neu, waren aber doch zweifellos sauber. Das Lufttrocknen dauerte allerdings eine Weile: ich hatte sie gleich morgens gewaschen und dann zum Trocknen auf einem Tuch auf dem Balkontisch ausgebreitet, auf den dann auch ziemlich passgenau die Sonne fiel. Hätte ich die Tasten aber erst später gewaschen und hätte sie bald danach wieder benutzen wollen, hätte ich sie doch manuell abtrocknen oder trockenföhnen müssen.

Wie gesagt: die Tasten meiner Logitech-Tastatur haben den Wurf in die Waschmaschine sehr gut überstanden, auch wenn ich immer noch etwas skeptisch bin, ob das tatsächlich sämtliche Tasten so gut überstehen. Ich hätte mich nun letztlich nicht absolut schwarzgeärgert, wenn meine Tastatur die Maschinenwäsche nicht überstanden hätte; mir war es den Versuch nun wert. Aber wer absolut auf Nummer sicher gehen und nichts riskieren will, sollte seine Tastatur dann doch besser komplett von Hand reinigen.

Den „Rahmen“ habe ich nun ganz normal mit einem feuchten Reinigungstuch abgewischt; aufgrund der hier verarbeiteten Elektronik hat er natürlich nichts in der Waschtrommel zu suchen.

Meine Tastatur ist so wieder gut gereinigt geworden und ich finde, dass man doch auch einen Unterschied zu vor der Reinigung fühlt: da fühlte sich doch alles etwas rutschiger an, wobei ich denke, dass dies von den Fingerspitzen herrührt, mit denen man ja ständig auf den Tasten herumschlägt und die hier sicherlich etwas Schweiss absondern.

Wissenschaftlich ist inzwischen gezeigt worden, dass die meisten Bakterien im Haushalt sich erstaunlicherweise auf den PC-Tastaturen tummeln und da eine saubere Tastatur nicht nur schöner anzuschauen ist, sondern sich auch deutlich komfortabler bedienen lässt, habe ich mir fest vorgenommen, diese Reinigungsprozedur einmal monatlich zu wiederholen.

Die Oberfläche des Schreibtisch wurde ebenfalls gründlich gesäubert: hier kann man einfach ein feuchtes Mikrofasertuch (und evtl. etwas Spüli) benutzen und alles damit abwischen. Alternativ kann man natürlich aber auch auf feuchte Reinigungstücher verwenden, auf die ich auch zumeist zurückgreife: mit diesen kann ich auch problemlos zwischendurch mal schnell die Schubladen auswischen bzw. die Schreibplatte abputzen, ohne dass ich Gefahr laufe, das Tuch zu sehr zu durchnässen und demzufolge unbedingt mit einem Trockentuch nachreiben müsse. Die Feuchtigkeit, welche die Tücher abgeben, trocknet innerhalb weniger Minuten von selbst. (Mit diesen Tüchern lässt sich übrigens auch immer ganz hervorragend die Computer-Maus abwischen.)

Weg mit dem alten Krickelkrackel-Kram 

Nun war der Schreibtisch also blitzeblank, aber bevor alles wieder wahllos auf und in ihm herumlag, wurde rigoros ausgemistet: Notizen, die nicht mehr benötigt wurden, wurden entsorgt. Notizen, die noch gebraucht wurden, wurden säuberlich übertragen – auf vielen Zettelchen befanden sich Adressen bzw. Kontaktdaten. Sämtliche solcher Daten von Geschäftskontakten übertrug ich auf Karteikarten, die ich alphabetisch geordnet in einer kleinen Box unterbrachte – beim normalen Adressbuch habe ich häufig das Problem, dass der Platz dort nur beschränkt ist und auch nicht alle Infos dort unterkommen. Ändert sich dann der Ansprechpartner, beginnt das Streichkonzert und irgendwann ist das Adressbuch ohnehin voll. Beim Kartensystem kann ich nun, sofern sich bei den Daten etwas ändert, die entsprechende Karteikarte einfach erneuern. Kommt ein Kontakt hinzu, kann ich seine Karte problemlos beim entsprechenden Buchstaben einordnen und muss so auch nicht wühlen, wenn ich eine bestimmte Adresse suche.

Der Karteikasten steht auf dem Schreibtisch, passgenau zwischen Telefon und Bildschirm, so dass ich solcherlei Adressdaten immer mit einem Griff zur Hand habe.

Bunter Stiftesalat - von gestern 

Während früher zig Kugelschreiber zuvor unkoordiniert in einer Schublade umherkullerten, während weitere Kulis über und unter den Papierbergen auf dem Schreibtisch lagen, sammelt sich mein Schreibzeug heute in einem entsprechenden Schreibtischorganizer. Schon als Kind hatte ich einen solchen Stifte-Igel (einen Stifthalter in Igel-Form, in dessen Körper sich auch Radiergummi und Anspitzer verstecken liessen), den ich immer gerne genutzt hatte – ich weiss gar nicht mehr, wann und warum ich aufgehört hatte, ein solches Helferlein zu benutzen.

Da ich beim Aufräumen feststellen musste, inzwischen wirklich viel Schreibzeugs zu besitzen, kaufte ich einen zusätzlichen Stiftebecher, wobei man hier natürlich jede Art von Becher verwenden kann und nicht unbedingt einen spezifischen Stifteköcher benötigt.

Kleben statt legen 

Meine Notizzettel stecken in einer Zettelbox, wobei ich mich aber zwischenzeitlich entschlossen habe, ausschliesslich Post-its zu verwenden und auf keine simplen Zettelchen mehr zurückzugreifen: die Post-its klebe ich gleich zu den Unterlagen, zu denen sie gehören. Dienen sie mir lediglich als Merkzettel, klebe ich sie an den Schreibtisch: hier entferne ich sie zwar nicht unbedingt sofort, nachdem sich das zu Merkende erledigt hat, aber nach relativ kurzer Zeit kleben dann doch unübersehbar viele Zettel dort, so dass ich genau weiss, wann es mal wieder Zeit ist, auch diese Denkstützen auszumisten.

Traritrara, die Post ist da 

Briefe wandern bei mir prinzipiell nicht mehr in die Ablage, sondern werden gleich nach Erhalt abgeheftet: die Umschläge wandern direkt in den unter dem Schreibtisch platzierten Papierkorb, die Briefe werden gelocht und abgeheftet – sofern es unregelmässigere Kontakte sind, sammele ich den hiermit zusammenhängenden Papierkram in einem grossen Ordner, wobei die Kontakte selbstverständlich durch Registerkarten getrennt und klar benannt sind. Auch hier bemühe ich mich um eine alphabetische Reihenfolge.

Regelmässige Kontakte enthalten einen eigenen kleinen Ordner oder zumindest einen Schnellhefter (je nach Intensität der Kontakte und der damit zusammenhängenden Häufigkeit von anfallendem Papierkram). Emails drucke ich in diesem Zusammenhang inzwischen auch längst aus und hefte sie hier ebenfalls ab, um den kompletten Kontaktverlauf jederzeit nachvollziehen zu können. Mehrseitige Unterlagen hefte ich zudem mittels eines Tackers zusammen, bevor sie gelocht und abgeheftet werden, so dass sich hier erst recht nichts verlieren kann.

Der Turmbau zu Schreibtisch 

Mein Schreibtisch ist mit einem Aufsatz versehen und hier habe ich entsprechend mehr Stauraum und einige zusätzliche Regale: in einem der grösseren offenen Regale habe ich einen kleinen Turm aus stapelbaren Briefablagen untergebracht. Habe ich nun Nachrichten von Geschäftskontakten vorliegen, die eine Antwort erfordern, markiere ich mir die entsprechende Mitteilung mit einem kleinen oben angebrachten Haftstreifen (die sich so übrigens auch zigmal wiederverwenden lassen), so dass dieser aus dem betreffenden Ordner/ Schnellhefter ragt. Betreffende Schnellhefter platziere ich zunächst in einer der Briefablagen, die Ordner lege ich in ein weiteres Regalfach: so sehe ich immer, was noch zu erledigen ist und habe die entsprechenden Unterlagen dann auch noch schnell herausgepickt.  Inzwischen arbeite ich so auch sehr viel effektiver: da der Platz überall nur begrenzt ist, muss ich die Unterlagen entsprechend schnell abarbeiten und kann nicht soviel wie früher aufschieben.

Was du heute kannst besorgen... 

Findige Berater empfehlen ohnehin immer, dass man sämtliche Arbeiten, welche nicht länger als drei Minuten dauern, immer sofort erledigen soll. Früher dachte ich dann aber auch oft: „Ach, das geht schnell, das kannst du später machen. Mach die nächsten vier Stunden erstmal dies hier zu Ende.“ Heute bin ich da sehr viel disziplinierter und erledige solcherlei Sachen sofort, wie ich heute auch die Post sofort nach ihrem Erhalt einordne und nicht erst später am Tag durchsehe.

Meine Ordner stehen übrigens allesamt ganz oben auf dem Schreibtisch. Mit Motiv-Rückenschildern lassen die sich auch ganz wunderbar verzieren und mich macht der Anblick dieser bunten Ordner-Rücken doch immer etwas fröhlicher.

Die Schnellhefter haben ihren Platz in Stehsammlern gefunden: sind entsprechend viele Schnellhefter in einem solchen versammelt bzw. sie aufgrund ihres Inhaltes schon recht angeschwollen, stehen sie hier auch ziemlich stabil und stützen sich gegenseitig, ohne wegzurutschen.

Warum ich eigentlich einen Briefablagen-Turm habe, wenn ich doch nur einen zu Ablagezwecken nutze? Natürlich sind auch die anderen Etagen nicht ungenutzt: so verwahre ich in einer Ablage einen dicken Stapel Druckerpapier, in einer anderen Versandtaschen, in einer weiteren die ganz normalen Fensterbriefumschläge usw.

Bunte, graue Arbeitswelt 

Ich bin nun im künstlerischen Bereich freiberuflich tätig und eine eher sterile oder schlichte Umgebung kommt für mich absolut nicht in Frage: da kommt es dann natürlich sehr gelegen, dass dieses ganze Büro-Zubehör in verschiedenen Designs, Farben und Formen erhältlich ist. So kann, wer eher vom Typ „clean chic“ ist, auf eine zusammenpassende, einfarbige Garnitur zurückgreifen. Wer es bunter mag, kann das diverse Zubehör wild zusammenwürfeln und ich kann hier nur empfehlen, sich einmal in den Angeboten rund um den Kinderschreibtisch umzusehen, denn hier geht es von der Gestaltung her noch wirklich bunt, wild, verrückt, niedlich… zu.

Dann und wann wird während der Arbeit mal ein Kaugummi gekaut oder ein Bonbon gelutscht und schon sammelt sich das Verpackungspapier, welches natürlich nicht in den gewöhnlichen Papiermüll gehört. Hierfür habe ich mir dann einen kleinen Tischeimer besorgt, der natürlich auch regelmässig geleert wird. In jedem Fall komme ich heute nicht mehr in die Verlegenheit, unter Papierbergen auf dem Schreibtisch klebrige, festpappende Bonbonpapiere vorzufinden – einerseits, weil diese sofort in das kleine Eimerchen wandern und andererseits, weil es längst keine Papierberge mehr gibt.

Und heute... 

Mein Arbeitsplatz ist heute immer noch bunt, aber durch und durch strukturiert und aufgeräumt, was nicht nur meiner Effektivität entgegenkommt und mir ein Plus an Freizeit gegenüber früher verschafft. Nein, zudem ist es auch so, dass ich nun problemlos auch zwischendurch mal den Schreibtisch abwischen kann, ohne zuvor extra Berge an Unterlagen und sonstigem Schreibkram verrücken zu müssen. 



Mitgliedsdetails

Badeentchen

299

Aufgenommen:Aug 7, 2010

Ratgeber von Badeentchen

Pflegende Körperlotionen haben, wenn es nach den...
(0)
Frau kennt es: trägt man enge Kleidung, zeichnet sich die...
(1)
Ich liebe es, an Sommerabenden auf der Terrasse eines...
(0)
Wer kennt es nicht? Am Abend eines heißen Sommertages...
(0)
Während es sich Männer oft leicht machen und ihre...
(0)

Copyright © 2000-2012 Shopping.com     Shopping.com ist ein eBay Unternehmen

http://img.shoppingshadow.com/jfe/JavaFrontEnd-fe118.rtb14.p2-8428
http://img.shopping.com/jfe/JavaFrontEnd-fe118.rtb14.p2-8428