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Massageöle, die die Haut pflegen - meine Lieblinge

 

Pflegende Körperlotionen haben, wenn es nach den Herstellern geht, zumeist eines gemein: sie sollen einmassiert werden. So lautet eine häufig vorkommende Empfehlung auf Flaschen und Tuben, der, sofern die Zeit es zulässt, gerne nachgekommen wird: schliesslich tut es gut, sich auch mal ganz um sich zu kümmern und immerhin sieht bzw. fühlt man hier letztlich ein deutliches Ergebnis, wenn die Haut sich straff und voll von Feuchtigkeit anfühlt. Der Duft, den eine Körperpflege auf der Haut hinterlässt, ist dabei ein angenehmer Nebeneffekt – meistens, wobei man sich generell doch eher für eine Körperlotion entscheidet, deren Geruch einem auch zusagt und nicht für eine, deren Duft in der eigenen Nase widerlich erscheint.


Wer genug Zeit und einen Partner hierfür an der Hand hat, massiert die Pflege nicht selber ein, sondern lässt sich ausgiebig massieren, wodurch a) auch schwer zugängliche Stellen (insbesondere der Rücken) mit Pflege versorgt werden und b) der Genuss- und Entspannungsfaktor noch um ein Vielfaches erhöht wird.

Bei solchen intensiveren Massagen sollte man nicht unbedingt nur auf die gewohnte Körperlotion zurückgreifen, sondern diese auch ruhig einmal durch spezielle Hautöle ersetzen, die sich hervorragend für ausgiebige Massagen eignen, die Nase mit einem tollen Duft und die Haut mit sehr viel Pflege reichhaltig versorgen.

Meine liebsten hautpflegenden Massageöle möchte ich im Folgenden nun vorstellen.

Die Öle von Kneipp sind allesamt sehr empfehlenswert: hier habe ich bislang noch bei keinem dieser Produkte die Erfahrung gemacht, dass sie sich als unverträglich erwiesen. Inzwischen habe ich mich durch fast das komplette Angebot an Kneipp Haut- und Massageölen probiert: alle machten die Haut wunderbar weich. Sie klebten weder noch blieb irgendwann einmal ein unangenehmer Film auf der Haut zurück und wurden die Öle einige Minuten einmassiert, konnte man auch bedenkenlos enge, körperbetonte Kleidung anziehen, ohne sichtbare Rückstände befürchten zu müssen. Dabei versorgte jedes der Öle die Haut mit ausreichend Pflege und machte sie so geschmeidig, dass man mit dem einmal in die Hand gegebene Ölmenge doch einige Minuten eine Massage durchführen konnte, ohne nachölen zu müssen. Bei einigen anderen Haut-/Massageölen kommt es doch leider ab und an vor, dass das Öl sofort einzieht und nur trockene Haut zurücklässt, die sich nur schwer kneten lässt, so dass man gezwungen ist, immer wieder Massageöl nachzugiessen. Dies kam bei den Kneipp-Ölen bislang noch nie vor, was natürlich auch die Ergiebigkeit erhöht, da ein Fläschchen dann doch um Einiges länger vorhält.


Der wesentliche Unterschied zwischen den einzelnen Kneipp-Ölen liegt meiner Meinung nach im Duft. 


Das „Pflegende Massageöl Mandelblüten Hautzart“ ist hier mein absoluter Liebling. Gerade im Winter verwende ich fast kein anderes Hautöl und verwende es nicht nur zu Massagezwecken, sondern öle mich fast täglich nach dem Duschen hiermit ein. Durch die reichhaltige Pflegeformel ist es einfach ideal, um trockene Winterhaut gründlich zu „füttern“ und der Duft passt auch herrlich zur Weihnachtszeit: denn das Öl riecht intensiv nach Marzipan; ich liebe diesen Geruch sehr und kann dieses Öl nur jedem empfehlen, der solche Mandeldüfte auch sehr gerne mag. 

Auf in den Blumengarten!

Das Kneipp Hautöl „Jasmin & Argan“ ist hingegen im Sommer mein Favorit: Argan erkenne ich hier gar nicht, dafür aber ein deutliches Jasmin-Aroma. Dieser blumige Duft bedeutet während der wärmeren Tage für mich puren Genuss!

Ebenfalls blumig riecht Kneipps „Wildrose“-Öl, wobei ich diesen würzigen Duft dunkler Rosen allerdings nur wenige Male im Jahr mag, da er mir persönlich doch schnell zuviel wird. Aber ab und an muss es doch auch der Rosenduft sein. Das Massageöl „Ylang-Ylang“ riecht ebenfalls blumig, allerdings deutlich frischer und wird dadurch von meinem Mann sehr gemocht und bei Partner-Massagen regelmässig von uns verwendet. 

Wer sich damit schwertut, eine Entscheidung zugunsten eines bestimmten Hautöls zu treffen, dem kann ich nur dies kleine Geschenkset von Kneipp empfehlen, welches Probegrössen vom Wildrosen; Ylang-Ylang- und auch vom Mandelblüten-Öl beinhaltet. 

Das Calendula-Massageöl von Weleda eignet sich für die ganze Familie und lässt sich auch prima bereits in der Baby-Massage einsetzen. Auch bei von Akne und Unreinheiten geplagten Rückenpartien ist es toll, da es kleinere Entzündungen auf Dauer spürbar abheilen lässt und die Haut merklich beruhigt: juckende Pickelchen, die einen zur Verzweiflung treiben, gehören so schon bald der Vergangenheit an.


Dieses Weleda-Öl ist etwas cremiger und dicker als die Kneipp-Produkte, dadurch natürlich schneller aufgebraucht. Es überzeugt durch einen blumigen Duft, der mit einer leichten Zitrus-Note versetzt wurde, wobei die Ringelblume hier aber klar im Vordergrund steht.

Bei Krankheit und Narben...

Das „SensotiveDerm Hautöl“ (einmal mehr von Kneipp)  ist nun keines der klassischen Massageöle und es wartet auch mit keinem überragenden Duft auf. Nein, es stinkt nicht, es riecht einfach – langweilig. Es ist aber auch langweilig: keine spektakulären Bestandteile, keine aufregenden Duftstoffe. Aber eben darum zählt es zu meinen liebsten Ölen, denn zum Einen ist die Pflege enorm und zum Anderen eignet es sich sehr gut zur Narbenpflege. Bei längeren Krankenhausaufenthalten befindet es sich oftmals in meiner Kosmetiktasche: wenn ich durch bestimmte Medikamente oder Ähnliches geruchsempfindlich geworden bin, macht mir der SensotiveDerm-Duft nichts aus. Ich verwende dieses Hautöl aber nur zur Narbenpflege (ich gebe zu: in dieser Hinsicht habe ich leider viel zu pflegen) , da es trockenes Narbengewebe oder auch juckende Narben einerseits zu Genüge pflegt und andererseits auch Juckreiz lindert. 

Ein kleiner, aber feiner Tipp zum Schluss

Öl wird im Übrigen am Besten von der feuchten Haut aufgenommen. Kommt man nun nicht frisch aus der Wanne oder der Dusche kann ich übrigens nur empfehlen, die Haut vor der Massage mit Thermalwasser leicht zu benutzen und so anzufeuchten. Natürlich kann man alternativ aber auch Leitungswasser in eine kleine Sprühflasche füllen und die Haut damit besprühen, so dass die Haut nicht nass ist, aber doch eine gewisse Grundfeuchte aufweist.

Öle müssen meiner Erfahrung nach auch seltener „nachportioniert“ werden,wenn man sie auf feuchter anstatt auf trockener Haut aufträgt.

In diesem Sinne: muntere Massagen euch allen! 


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Badeentchen

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Aufgenommen:Aug 7, 2010

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