Ich hab die Füsse warm
Insbesondere Frauen werden häufig von kalten Füssen geplagt und wenn sich im Winter die Temperaturen in den Minus-Bereich bewegen, verstärkt sich diese Symptomatik natürlich weiter. Aber auch Eisfüsse lassen sich sowohl auftauen als auch vor neuen Kälte-Wellen schützen. Somit soll dieser Ratgeber nun einige Tipps und Tricks bereithalten, mit denen sich die Füsse aufwärmen und auch wiederum warm halten lassen.
Kalte Füsse lassen sich zumeist mit Durchblutungsstörungen begründen und so ist es wichtig, hier für eine gesunde Durchblutung und die rege Zirkulation des Blutes zu sorgen.
Wechselduschen bringen Schwung in die Venen und wer sich nicht damit anfreunden kann, die Füsse mit kaltem Wasser abzubrausen, auch wenn im Anschluss sogleich ein Schwall warmen Wassers folgt, hat die Möglichkeit, auf wärmende Fussbäder in 35-40°C heissem Wasser zurückzugreifen.
ALLGAEUER LATSCH SOLE FUSS
Eduard Gerlach Gehwol Fußbad 400 g
So kann man sowohl das Fussbad-Wasser mit einem oder mehreren ätherischen Ölen seiner Wahl (oder auch den entsprechenden Blättern, wie Rosmarinlaub, in geriebener Form) versetzen als auch auf ein in seinen Zutaten bereits perfekt dosiertes und auf einander abgestimmtes Fertig-Produkt verwenden.
Von der Dr. Theiss Naturwaren GmbH wird hier ein äusserst empfehlenswertes Produkt vertrieben: das sogenannte „Allgäuer Latschenkiefer Sole Fussbad“. Es riecht sehr intensiv nach einem Nadelwald und belebt die Füsse merklich. So wird hier sehr gute Entspannung geboten.
Auf trockener oder spröder Haut verhält sich das Fussbad zwar nicht weiter pflegend, aber der Hersteller bietet auch einen zum Fussbad passenden Fussbalsam an, der die Treterchen mit einem Plus an Pflege versorgt.
Generell sollte man im Anschluss an das Fussbad eine pflegende Creme auftragen und diese ausgiebig einmassieren, um so die Blutzirkulation weiter anzuregen.
Auch diese Cremes sollten Bestandteile wie Rosmarin oder Kampfer enthalten.
Zudem ist es zuweilen hilfreich, sein Fussbad ab und an mit einem Fusspeeling zu beschliessen, wie es übrigens auch eines aus der „Allgäuer Latschenkiefer“-Serie gibt.
Wer diesen extremen Waldgeruch nicht mag, wird sicherlich mit der Peeling Creme von Fusswohl zufrieden sein: verglichen mit dem „Latschenkiefer“-Peeling ist dieses nun weitaus sämiger in seiner Konsistenz und verströmt lediglich einen leicht nussigen Geruch, der zuweilen aber schon etwas klinisch wirkt. Jedoch ist der Duft hier nicht sonderlich stark und mit dem „Latschenkiefer“-Pendant verglichen schon nahezu kaum wahrnehmbar.
Ihren Zweck erfüllen aber beide Produkte ganz hervorragend.
Wenn man die Füsse nach dem Baden nun eincremt, sollte man es regelmässig ruhig „übertreiben“ und die Füsse ganz dick eincremen und anschliessend dicke Baumwollsocken überziehen, die über Nacht getragen werden.
So werden die Füsse nicht nur mollig warm gehalten, sondern sie sind am nächsten Morgen auch sehr geschmeidig und superzart.
Für eine solche Pflege-Kur muss man aber nicht auf die zumeist etwas teureren Fusscremes zurückgreifen, sondern kann hierfür simple Allzweckcreme nehmen; ganz toll eignet sich hier die Zartcreme von Hipp, die eigentlich für Babyhaut gedacht ist, aber auch Erwachsenen noch absolut dienlich sein kann.
Wessen nackte Füsse im Bett immer noch eisig sind, sollte sich auch nicht scheuen, doch noch Söckchen anzuziehen. Findet man Strümpfe im Bett (verständlicherweise) absolut unerotisch, kann man die Füsse auch auf ein vorgeheiztes Kirschkernkissen legen. Diese Methode hat allerdings den Nachteil, dass die Wärme irgendwann entwichen ist und sich die Füsse eventuell wieder in Eiszapfen verwandeln.
Wahre Wärme kommt von innen: scharfe Lebensmittel heizen von innen heraus und wirken so auch kalten Füssen entgegen, von daher sollte man ruhig mal zu Chili und Peperoni greifen oder auch einen Ingwer-Tee trinken.
Trinken ist ohnehin wichtig, da Durchblutungsstörungen des Öfteren daran liegen, dass der/die Betroffene zuwenig Flüssigkeit zu sich nimmt.
Wer es nicht so scharf mag, würzt mit Knoblauch oder mildem Senf und trinkt Rosmarintee, da dieses ebenfalls durchblutungsfördernd wirkt.
Übergeschlagene Beine hingegen stoppen die Blutzirkulation eher und verlangsamen sie erheblich, daher ist es wichtig, darauf zu achten, möglichst nie mit übereinander geschlagenen Beinen dazusitzen, wenn man unter Eisfüssen leidet.
Tagsüber ist es natürlich wichtig, passende Fussbekleidung zu tragen: dickere Strümpfe aus atmungsaktiven Materialien halten sicherlich besser warm als die dünnen Nylonsöckchen. Die Schuhe sind bestenfalls gefüttert und wenn man dann noch Thermo-Einlagen verwendet, wird den Füssen auch im klirrendsten Winterwetter so schnell nicht kalt.
Die Schuhe sollten im Übrigen nicht zu eng sitzen, so dass die Wärme auch noch Speicherraum hat.
Mit so eingepackten Füssen sollte man sich allerdings nicht allzu lange in geheizten Räumen aufhalten: sobald man das Haus betritt, sollte man also die Schuhe ausziehen und diese auch erst dann wieder anziehen, wenn es wieder hinausgeht.
So kann es sich empfehlen, auch im Büro ggf. ein bequemeres und leichteres Paar Schuhe bereitzuhalten, welches man während der Arbeit tragen kann.
Denn im warmen Inneren geraten die Füsse sonst leicht ins Schwitzen und wenn der Schweiss dann auf der Haut trocknet, beginnen die Füsse wiederum zu frieren.
Verschiedene Firmen bieten inzwischen auch schon wärmende Fusscremes an, die die Füsse auch tagsüber vor „Frostbeulen“ schützen sollen: das bekannteste Produkt ist hier sicherlich die „Wärmende Fusscreme“ von Hansaplast.
Wie bei allen dieser Produkte ist aber auch hier bei der Dosierung Vorsicht geboten: denn während sich die Wirkung bei den Einen schon entfaltet, wenn sie nur eine minimale Schicht Creme aufgetragen haben, stellt sich eine Wirkung bei Anderen erst ein, wenn die Füsse dick versorgt mit Creme sind.
Leider musste ich wie viele Andere aber feststellen, dass dieses Hansaplast-Cremchen aber schnell zu einem starken Brennen führt, wenn man die Creme äusserst grosszügig aufträgt.
Von daher sollte man diese Fusscreme ruhig ausprobieren: wirkt schon ein kleiner Klecks der Creme, hat man hier ein tolles Produkt für sich entdeckt. Würde man ein grösseres Mass dieses Produktes benötigen, sollte man doch besser auf eine Alternative zurückgreifen.
Verträglicher ist hier beispielsweise die Wärmende Fusscreme von Denova Pro oder auch der Fuss-Wärmebalsam von Kneipp, der von den drei genannten Produkten ohnehin mit seinem nussig-süsslichen Geruch, der von einem würzigen Unterton begleitet wird, das mit dem schönsten Duft ist.
Copyright © 2000-2012 Shopping.com Shopping.com ist ein eBay Unternehmen












