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Hilfe bei Sonnenbrand

 

Denn erstens kommt es anders als man zweitens meistens denkt… so kommt es doch vor, dass man mal die Intensität der Sonne unterschätzt oder den gewählten Sonnenschutz überschätzt hat und am Ende des Tages doch einen schmerzenden Sonnenbrand vorweisen kann.

Eigentlich sollte man sofort, wenn man die ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes bemerkt, den Schatten aufsuchen, die betroffene Stelle kühlen und mit Kleidung bedecken. In diesen Fällen kann man die Rötung und den Schmerz, den der Sonnenbrand verursachte, sehr gut mit Hausmitteln lindern.

Ist man nun allerdings in der Sonne eingeschlafen und die Rötung ist besonders ausgeprägt; eventuell ist auch der schlimmste Fall eingetreten und der Sonnenbrand wirft gar kleine Bläschen; sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen oder zumindest den Rat des nächsten Apothekers einholen: ein Sonnenbrand ist immerhin eine Verbrennung und diese gehört im Falle von Blasenbildung oder auch sich lösender Haut, die sich einfach abziehen lässt, unbedingt medizinisch behandelt!

Im Folgenden möchte ich nun auf die erwähnten Hausmittel eingehen, die bei leichteren Sonnenbränden getrost Anwendung finden können und einige Tipps zum Umgang mit solchermassen verbrannter Haut abgeben.

Die sonnenverbrannten Partien sollten keinesfalls weiter ungeschützt dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Allerdings reagiert verbrannte Haut oftmals gereizt auf den direkten Kontakt mit Textilien; dies trifft besonders häufig dazu, wenn die getragenen Kleidungsstücke mitunter aus synthetischem Stoff bestehen. Darum sollte man nach Möglichkeit hier Kleidung aus natürlichen Materialien tragen; Baumwolle, Leinen oder auch insbesondere Seide liegen sehr leicht auf der Haut und wirken zudem feuchtigkeits- oder auch gar wärmeregulierend, so dass sich zwischen Sonnenbrand und Stoff nicht noch mehr Hitze stauen kann.

Lässt sich ein Aufenthalt in der Sonne trotz Sonnenbrandes nicht vermeiden, sollte man darauf achten, dass die Kleidung über einen integrierten UV-Schutz verfügt  - wer sich im Sommer viel in der direkten Sonne aufhält, sollte ohnehin generell auf Kleidungsstücke mit einem UV-Filter zurückgreifen.

Kleidung, die bereits einen gewissen Sonnenschutz garantiert, findet sich besonders in der Outdoor-Abteilung. Hosen und Shirts für Trekkingtouren sind oft mit einem UV-Filter versehen und hier gibt es inzwischen auch längst einige schöne und nicht mehr nur praktikable Kleidungsstücke.

Der Sonnenbrand sollte weiterhin gekühlt werden. In diesem Zusammenhang hört man oft, dass viele Menschen Quark-Packungen empfehlen. Dieser Tipp ist allerdings ein weniger guter Ratschlag: natürlich erfrischt und kühlt es, wenn man kalten Quark, frisch aus dem Kühlschrank, auf den Sonnenbrand aufträgt. Allerdings wirkt die enthaltene Milchsäure oftmals zusätzlich reizend auf die ohnehin schon durch den Sonnenbrand sensible Haut.

Dennoch lässt sich Quark bei einem Sonnenbrand verwenden: in ein Tuch gepackt und als Umschlag angewandt, entfaltet er auch seine kühlende und somit beruhigende Wirkung auf den Sonnenbrand ohne dass die Milchsäure die verbrannte Haut angreift.

Ohnehin sind feuchte Umschläge eine sehr gute Idee, wenn es um Linderung eines Sonnenbrandes geht. So kann die Haut einfach gekühlt werden. Natürlich setzt dies voraus, dass man daheim ist oder zumindest ein Tuch sowie Wasser in seiner Reichweite hat: wer während eines Stadtbummels registriert, dass sich ein Sonnenbrand gebildet hat, hat hier dementsprechend das Nachsehen. Ratsam ist es daher, immer ein Thermalwasser-Spray bei sich zu führen, welches man im Fall der Fälle dann auf die gerötete Haut sprühen kann – zudem ist ein solches Thermalwasserspray auch hervorragend geeignet, um sich inmitten der grössten Hitze zwischendurch schnell erfrischen zu können.

Thermalwassersprays werden häufig in grossen Dosen angeboten, aber die meisten Firmen bieten auch kleinere Grössen an, die perfekt in die Tasche passen.

Bei einem Sonnenbrand ist die Feuchtigkeitsversorgung sehr wichtig: was man bedenkenlos auf die Hait geben kann, ist Aloe Vera-Gel. Dieser Saft versteckt sich in den fleischigen Blättern der Pflanze und wer ein Aloe-Vera-Pflänzchen sein Eigen nennt, sitzt somit direkt an der Quelle. Anderenfalls erhält man in der Drogerie oder/und in Reformhäusern und Apotheken aber auch häufig reines Aloe Vera-Gel. Hier ist insbesondere das „Aloe Vera Gel pur (ohne Duft)“ von Santaverde sehr empfehlenswert und auch auf gereizter und gestresster Haut sehr gut verträglich.

Ist der Sonnenbrand doch etwas stärker ausgefallen und mit Schmerzen verbunden, kann eine hydrocortisonhaltige Creme das Übel auch abmildern. Hydrokortison-Salben sind in Deutschland seit geraumer Zeit bis zu einer Stärke von 0,5 rezeptfrei erhältlich. Natürlich sollte man solcherlei Salben nur bei echtem Bedarf und auch nur kurzzeitig verwenden. Allerdings sollte der Sonnenbrand nach einigen Tagen auch bereits weitesgehend abgeheilt sein.

Von Linola Akut gibt es eine Hydrokortison-Creme sowohl in der Stärke 0,5 als auch in der 0,25-Konzentration.

Eine solche Hydrocortison-Salbe sollte allerdings nicht zeitgleich mit Aloe Vera-Gel benutzt werden, da es hier durchaus zu Wechselwirkungen kommen könnte!

Und was für die äussere Versorgung eines Sonnenbrandes gilt, gilt auch für die Pflege von innen heraus: Wasser hilft. Wer mit einem Sonnenbrand zu kämpfen hat, sollte nicht versäumen, viel zu trinken, bestenfalls natürlich Wasser.  

Hat man letztlich seinen Sonnenbrand unbeschadet überstanden, sollte man zukünftig natürlich vorsichtiger sein, um einen erneuten Sonnenbrand zu vermeiden: eventuell auf eine stärkere Sonnenschutz-Pflege wechseln, sich regelmässiger eincremen, häufiger UV-protegierte Kleidung tragen und auch im Alltag immer zumindest eine kleine Flasche Sonnenmilch mit sich tragen, um den Schutz auch hier jederzeit erneuern zu können. Seiner Gesundheit zuliebe, wider dem Hautkrebs.



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Badeentchen

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Aufgenommen:Aug 7, 2010

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