Fruttini Bodybutter - meine Top 3
Bereits in meiner Jugend wurde ich auf die Produkte von Fruttini aufmerksam: „Fruttini“, das klingt doch schon sehr fruchtig, fröhlich und intensiv. Und so riechen die Produkte dieser Marke tatsächlich! Mir haben es besonders die Körperbuttern dieser Marke angetan, die ich sehr gerne zur Körperpflege verwende.
Die Körperbuttern sind hier jeweils in 500ml-Tiegeln enthalten, unter deren Deckeln sich nochmals eine Alu-Versiegelung befindet: so kann man sich als Kunde also sicher sein, dass man tatsächlich der erste Benutzer ist und die gekaufte Dose noch nicht anderweitig einem „Schnuppertest“ unterzogen oder als Testmuster benutzt worden ist. Aber die Tiegel haben auch ihre Schattenseiten, was in diesem Fall den Deckel meint. Denn hierbei handelt es sich sowohl um Schraubdeckel als auch um „aufdrückbare Aufsätze“, was bedeutet, dass man, um den Tiegel zu öffnen, den Deckel abdrehen muss. Möchte man die Dose hingegen verschliessen, muss man den Deckel aufdrücken, denn sofern man ihn nun lediglich dreht, rastet er nicht ein und sitzt letztlich schief auf dem Tiegel. Was man zunächst – wie ich – für eine kleine Fehlproduktion halten könnte, entpuppt sich letztlich als so gewollt und kann aber auch nach jahrelanger Nutzung der Fruttini-Körperbuttern noch sehr irritierend wirken.
Die im Folgenden vorgestellten Bodybuttern von Fruttini, meine persönlichen Top 3, unterscheiden sich im Grunde genommen, lediglich vom Duft her. Die drei nun Genannten sind allesamt eher cremig und weitaus nicht so fest, wie man es von einer Butter erwarten könnte: die Konsistenz entspricht tatsächlich eher einer etwas dickeren Creme. Im Sommer verwahre ich die Tiegel schonmal im Kühlschrank auf, so dass die Körperbuttern noch frischer auf der Haut wirken, aber auch so kaltgestellt, verhärtet sich die Masse kaum. Im Übrigen wird die Körperbutter auch kaum wärmer, wenn man sie im Sommer zwar nicht direkt am Fenster, aber doch frei im Raum lagert. Der Kunststoff des Tiegels scheint hier recht gut zu isolieren.
Der Aspekt, dass die Buttern sehr reichhaltig sind, schlägt sich auch im Gebrauch nieder. Während der Benutzung ist ein wenig auf die Dosierung zu achten: entnimmt man die Körperbutter in kleineren Portiönchen, ist es wahrscheinlicher, dass sie auch fix in die Haut einzieht. Greift man etwas grosszügiger zu, zieht die Körperbutter deutlich langsamer ein und hinterlässt zudem weisse Cremeschlieren auf der Haut, die anschliessend nochmals in die Haut einmassiert werden müssen, so dass man sich also quasi zweimal eincremt. Wer vorsichtiger in den Tiegel langt, hat hier weitaus weniger Probleme und so ist die Körperbutter natürlich letztlich auch deutlich ergiebiger. Aber auch wer bei der Entnahme etwas mehr Vorsicht walten lässt, wird von der Ergiebigkeit nicht allzu überrascht sein, denn diese ist allenfalls durchschnittlich und verglichen mit den weitaus leichteren Körperlotionen verbraucht man von den Körperbuttern schnell die doppelte Menge.
Aber auch die Pflegewirkung der Fruttini Bodybuttern kann durchaus überzeugen: die Haut fühlt sich letztlich absolut versorgt an und, nach einem Sommertag, den man draussen verbrachte, sieht auch die sonnenstrapazierte Haut deutlich erholter und praller aus. Trockenheitsfältchen, die sich eventuell über den Tag gebildet haben, sind vollkommen verschwunden. Im Allgemeinen vertrage ich all diese Bodybuttern sehr gut, aber ich muss zugeben, dass meine Körperhaut auch relativ robust ist und selten mit Empfindlichkeiten reagiert. Allerdings ist es im Fall der Körperbuttern von Fruttini nun so, dass, trage ich sie auf frischrasierte Haut auf, der Anfangsmoment doch von einem leichten, unangenehmen Prickeln begleitet ist, weswegen ich keine der Körperbuttern bei sensibler Haut empfehlen würde.
Hier bin ich ehrlich: das, was diese Fruttini-Körperbuttern an Pflege bieten, das bieten auch nahezu fast alle anderen Körperpflegeprodukte mindestens. Der Punkt des Duftes ist hingegen der, bei dem die Bodybuttern von Fruttini klar punkten können: die Gerüche sind hier sehr intensiv und deutlich wahrnehmbar, teils schon nahezu penetrant. Ich empfehle daher, insbesondere, wenn man kurze Kleidung trägt, lediglich eine Hälfte des Körpers hiermit einzucremen und für die Andere eine duftneutrale Körperpflege zu benutzen. Unter langen, dickeren Klamotten kann man durchaus schonmal komplett „fruttiniert“ sein, da der Stoff doch das Übermass an Geruch schluckt – im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann sich sicher sein, dass nach der morgendlichen Anwendung einer Körperbutter von Fruttini die getragene Kleidung bis zum Abend den entsprechenden Duft doch deutlich anhaften haben wird. An „Fruttini-Tagen“ ist die separate Verwendung eines Parfums also ein absolutes No-go, denn was zuviel ist, ist zuviel!
Nun aber zu meinen Lieblings-Körperbuttern, was die Marke „Fruttini“ anbelangt:
Platz 3
„Ginger Passionfruit“
Diese Körperbutter riecht eher etwas säuerlicher und wartet in erster Linie mit einem starken Passionsfruchtgeruch auf, der vom Ingwer weniger abgemildert als vielmehr unterstützt wird. Der Duft ist hier doch schon etwas aussergewöhnlicher, da weder Passionsfrucht noch Ingwer gemeinhin zu den gängigeren Düften in der Kosmetik gehören und aufgrund der Tatsache, dass er von vornherein weniger süss ist, auch weniger aufdringlicher und „seriöser“, so dass man diese Körperbutter auch mit Kostüm/Hosenanzug zu einem Geschäftstermin verwenden kann ohne den Geschäftspartner mit seinem Duft zu überrollen. Ansonsten mag ich diesen Duft aber vor Allem im Herbst sehr gerne.
Platz 2
„Coco Banana“
Man zerdrücke eine kleine überreife Banane zu Mus und giesse sie mit sehr, sehr viel Kokosmilch auf: schon erhält man den Duft von „Coco Banana“. Diese Bodybutter riecht in erster Linie nach Kokos; sehr süss, sehr tropisch; das Bananen-Aroma schimmert eher schwach hindurch. Je nachdem, wie man zu Kokos-Duft steht: diesen Duft liebt man – oder man hasst ihn. Bei mir ist nun wenn dann doch das erstere der Fall, aber am kompletten Körper mag ich diese Bodybutter doch keinesfalls anwenden: dazu ist mir der Duft wiederum auch viel zu überbordend. Sparsam aufgetragen und nur partiell auf dem Körper verteilt ist er hingegen wunderbar und versetzt mich auch immer wieder in Urlaubsstimmung. Ein Duft, der (zumindest mich) einfach fröhlich macht.
Platz 1
„Cherry Vanilla“
Dieser Körperbutter bin ich nun schon jahrelang treu und kaufe sie auch ständig nach, denn ach, ich könnte stundenlang von diesem Duft schwärmen, aber ich werde mich nun doch kurz fassen. Mit Vanillezucker gepuderte, eingekochte Süsskirschen: daran erinnert mich der Duft von „Cherry Vanilla“. Hier steht der süsse Kirschenduft klar im Vordergrund, der Vanille-Duft dient eher als appetitliche Beilage. Einfach zum Anbeissen und von daher irgendwie auch ein wenig sinnlich; zeitgleich jung und übermütig, anders gesagt: für mich ein Duft zum Verlieben und ich habe mich auch schwer in diesen Duft verliebt.
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