Duschgel, Duschcreme oder Duschöl? Und was ist mit dem Duschpeeling?
Ob nun die Regale der Drogerien oder die Kosmetikabteilungen des sonstigen Einzelhandels: sie alle bieten eine reiche Auswahl an verschiedenen Dusch-Produkten, welche sich nicht unbedingt nur durch Hersteller, Verpackungsdesign, Duft und Co., sondern teils durchaus auch in ihrer Art unterscheiden. So gibt es; zusätzlich ergänzt durch Duschpeeling; Duschgel, Duschcreme, Duschöl und Duschschaum.
Einige dieser Produktarten eignen sich für alle Hauttypen, doch es sind längst nicht alle Sorten bei allen Hauttypen empfehlenswert.
So macht Duschgel tatsächlich nichts als sauber: Duschgel ist zwar das gängigste Produkt, aber es bildet letztlich eine eher oberflächliche Schaumschicht und keine in die Haut eindringende Pflege. Zudem beinhalten die wenigsten Duschgels rückfettende Inhaltsstoffe und trocknen die Haut daher oftmals leicht aus.
Duschschaum verhält sich hier ähnlich, so dass sowohl Duschgel als auch Duschschaum in aller Regel nur für Menschen mit einer robusten, anspruchslosen Haut dauerhaft geeignet sind.
Die meisten Menschen müssen jedoch nach einer Dusche, bei welcher sie Duschgel oder Duschschaum benutzt haben, doch noch zu einer pflegenden Körperlotion greifen, um der Austrocknung der Haut entgegenzuwirken.
Bei Duschgels ist der jeweilige Duft oft besonders intensiv, verfliegt aber auch häufig rasch und insbesondere, wenn danach noch eine Körperpflege aufgetragen wird, ist der Geruch vom Duschgel eh passé.
Viele Hersteller wissen aber um diesen Missstand und bieten vielfach die jeweils zu den Duschgels ihrer Produktionen passenden Körperpflegen an.
So gibt es von Bettina Barty beispielsweise sowohl ein herrlich fruchtiges „Peach“-Dusch- und Badegel als auch eine dazugehörige „Peach“-Bodylotion, welche den Duft sehr lange auf der Haut einfängt.
Cremeduschen hingegen schäumen weniger auf der Haut und enthalten zudem bereits einen gewissen pflegenden Anteil an Creme.
Daher eignen sich Duschcremes auch für Menschen mit empfindlicher, leicht trockener bis trockener oder sogar auch ganz im Gegensatz fettiger Haut.
Hier ist es nicht zwingend notwendig, nach dem Duschen nachzucremen, da die Duschcremes den Feuchtigkeitshaushalt bereits beim Duschen regulieren und mittels rückfettender Substanzen vor dem Austrocknen schützen.
Zwischenzeitlich gibt es aber auch für diverse Duschcremes noch die jeweils passende Körperlotion, um ein weiteres Plus an Pflege zu bieten: als Beispiel kann hier die Marke Nivea dienen, die unter Anderem neben der „Happy Time“-Duschcreme auch eine „Happy Time“-Bodylotion und weiterhin sogar ein passendes Deodorant im Sortiment hat.
Menschen mit extrem trockener, spröder Haut sollten in jedem Falle auf ein Duschöl zurückgreifen.
Wie der Name es bereits verrät, handelt es sich hier um ein Öl, welches zum Duschen verwendet wird.
Da das Öl sich eher wie ein Schutzfilm verhält, eignet sich Duschöl aber nur bedingt zur Reinigung wirklich dreckverkrusteter Haut: da empfiehlt es sich, den groben Schmutz zuvor mit einem Duschgel oder einer Duschcreme von der Haut zu schrubben, um anschliessend ein Duschöl zu verwenden.
Duschöl enthält bestimmte Bestandstoffe, die zwar seine ölige Konsistenz bewahren, aber es doch zulassen, dass das Duschöl vom Körper gespült werden kann, ohne einen öligen Schmierfilm auf der Haut zu hinterlassen. Nach dem Duschen sollte sich die Haut glatt und geschmeidig anfühlen; ist sie schmierig, ist das Duschöl von eher minderwertiger Natur. Duschöl hinterlässt allerdings zuweilen einen rutschigen Film in der Dusche, weswegen man auf eine rutschfeste Matte nicht verzichten und die Duschwanne nach dem Duschen von eventuellen Ölresten gründlich reinigen sollte. Spült man die Dusche direkt nach ihrem Verlassen mit heissem Wasser aus, wird übrigens bereits ein Grossteil des noch vorhandenen Duschöls entfernt. Allerdings sollte man, insbesondere wenn keine Anti-Rutschmatte verwendet wird, die Wanne im Anschluss doch noch mit einem Lappen auswischen, um sie von jeglichen Resten zu befreien, so dass man nicht Gefahr läuft, beim nächsten Betreten der Duschkabine direkt auszurutschen und sich potenzielle Frakturen zuzuziehen. Duschöle sind vom Haut-Sichtpunkt sicherlich die besten, weil schonendsten und pflegendsten, Dusch-Zusätze.
Wegen der Rutschgefahr und des Reinigungsaufwandes sind sie hingegen aber auch am Unpraktischsten und ihre Verwendung mit dem grössten Aufwand und grösster Vorsicht verbunden. Weiterhin gibt es nur wenige Duschöle, die spezifisch beduftet sind, weswegen der Grossteil dieser Erzeugnisse eher unangenehm empfunden wird, da eben nicht der schöne, blumige oder fruchtige Duft vorgewiesen wird, wie man ihn von Duschgel, Duschschaum oder Duschcreme mitunter gewohnt ist.
Trotzdem sollten sich Diejenigen, die unter sehr trockener Haut leiden, nicht scheuen, auf Duschöle zurückzugreifen.
Generell sollte man, um eine Reizung und damit verbundenen Austrocknung der Haut, allzu lange Duschen vermeiden und auch das Wasser sollte nicht extrem heiss sein. Trägt man die Duschpflege auf, sollte man während der Zeit des Einseifens das Wasser abdrehen und es ist auch nicht nötig, sich von Kopf bis Fuss einzuseifen, sondern es ist bereits absolut ausreichend, die tatsächlich schmutzigen Körperpartien, die Intim- und Achselregion sowie allgemein die Stellen, an denen man stärker zum Schwitzen neigt, mit dem Duschprodukt zu behandeln: sauber wird man so auch und es ist sehr viel schonender für die Haut. Abgesehen davon spart man so sowohl an Wasser als auch an der entsprechenden Duschpflege.
Duschpeelings sollten übrigens lediglich sporadisch und keinesfalls bei trockener Haut benutzt werden, da sie eine Art Rubbelkur darstellen und abgestorbene Hautschüppchen entfernen.
Duschpeelings gibt es in zahlreichen Duftrichtungen, so dass man sie auch durchaus mal als „Genusskur unter der Dusche“ ansehen kann, aber Duschpeelings bieten regulär keine intensivere Tiefenpflege, weswegen man nach einer jeden solchen Schrubbelei generell eine Körperpflege auftragen sollte.
Für den täglichen Gebrauch eignet sich ein Duschpeeling gar nicht und daher geniesst es nochmals einen Sonderstatus zwischen Duschgel, -schaum, -creme und Duschöl.
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