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Color Blocking - 2011 wird bunt

 

Das Jahr 2011 wird bunt bzw. die Mode ist bereits bunt. Extrem bunt. Denn einer der grossen Mode-Hits des Jahres nennt sich „Color Blocking“ und bedeutet, dass ein Outfit verschiedene möglichst knallige Farben (gerne aus dem Neon-Bereich) in sich vereint. Hätten wir uns noch vor einigen Jahren so schrill angezogen, hätten unsere Eltern sich gefragt, ob wir uns als Papagei verkleidet hätten – und dabei vergessen, dass „Neonbunt“ bereits in den 1970er und 1980er Jahren eine Zeitlang sehr up to date gewesen ist.

Und wie heisst es so schön: „Jeder Trend kommt irgendwann zurück.“ 2011 sind also die knallbunten Kombinationen zurückgekehrt, die sofort ins Auge stechen, aber bitte nicht wehtun sollen. Damit die Augen tatsächlich nicht zu schmerzen beginnen, sollte man einige Punkte beachten.

Zunächst einmal sollte man sich auf maximal drei Farben festlegen: wer bei seinem Outfit die komplette Farb-Palette entdeckt, wird tatsächlich oft als „flirrend“ aufgenommen.

Man möchte aber doch um jeden Preis auffallen? Keine Sorge: wer mehrere Knallfarben kombiniert, wird auch so sicher nicht übersehen, denn die Farben strahlen doch förmlich. Und wer eine intensiv-blaue Hose zu einem leuchtend-gelben Oberteil trägt, der fällt ganz bestimmt auf! Hier sollte man möglichst Komplementärfarben zueinander tragen und hauptsächlich auf die vier Grundfarben zurückgreifen. Dann kommen die „geblockten Farben“ besonders schön zur Geltung und bilden tolle Kontraste zueinander.

Wer sich noch nicht so recht im grellbunten Outfit auf die Strasse traut, der kann beim Color Blocking auch auf diverse Farben derselben Farbgruppe zurückgreifen. Aber man hat gelernt, dass Pink und Lila sich beissen? Nun gut, irgendwann einmal wurde auch gelehrt, dass die Erde eine Scheibe sei und manche Mütter erzählen ihren Kindern voller Überzeugung heute noch, dass Spinat besonders gesund sei, obschon der früher propagierte hohe Eisengehalt nur so hoch war, weil man ein Komma an die falsche Stelle gesetzt hatte. In diesem Sinne: zumindest 2011 (im nächsten Jahr mögen sich beissende Farb-Kombinationen zwar vielleicht wieder verpönt sein, weswegen dieser Vergleich zugegebenermassen hinkt) darf man getrost einmal vergessen, dass sich Farbtöne derselben Farbgruppe beissen könnten und hier fröhlich kombinieren.

Diverse Hersteller offerieren aber auch Kleidungsstücke, die das Color Blocking bereits in sich enthalten: so findet man im Angebot der Kleiderläden momentan auch das ein oder andere gestreifte Sommerkleid in Knallfarben.

Im Übrigen sollte man sich aber auf wenige Muster beschränken und diese möglichst eher meiden: beim Color Blocking stehen die grossen Farbflächen klar im Mittelpunkt und ziehen die Blicke auf sich. Wer sich dennoch für ein gemustertes Kleidungsstück entscheidet, sollte hier darauf achten, dass das Muster nicht zu wild ist, sondern sich die Farben hier auch klar voneinander abgrenzen und zudem das betreffende Kleidungsstück schlicht kombinieren.

So ist es deutlich Zuviel des guten, wenn man zu einem roten Shirt mit gelben Punkten noch eine grün-blau gestreifte Hose trägt: wenn, dann sollte sich das Muster bitte nur auf ein einziges Kleidungsstück beschränken, was ansonsten auch nicht zuviel „Chichi“ besitzt.

Ohnehin sollte man beim Color Blocking auf eher schlichte Kleidungsstücke mit einfachem Schnitt zurückgreifen: natürlich darf das Oberteil gerne asymmetrisch sein. Aber dabei sollte es weder Rüschen- noch Spitzenbesatz oder ähnliche Verzierungen aufweisen. Beim Color blocking stehen die Knallfarben klar im Vordergrund.

Die Schuhe wählt man entweder schlicht (in neutralen Tönen wie weiss oder schwarz) oder greift hier wie insgesamt bei den Accessoires eine einzige Knallfarbe auf: zum Beispiel trägt man Schuhe und Handtasche, die in derselben giftgrünen Farbe gehalten sind, zu einer knallblauen Hose und einem quietschroten Top. Schuhe, die nicht zur Handtasche, zum Gürtel oder zu sonstigen Accessoires passen, sind ein No-Go.

Im Allgemeinen hält man sich in Sachen Accessoires beim Thema Color Blocking aber zurück und trägt hier möglichst wenig, auch in Sachen Schmuck im Allgemeinen entscheidet man sich eher für das „Ungeschmückte“. Immerhin sollen hier die Farben ins Auge stechen und eine lange Kette über dem sonnengelben Shirt würde eher ablenken und den Knall-Effekt der Farbe unterbrechen. Von daher. Nur die nötigsten Accessoires (wie zum Beispiel die Handtasche, in der man Portmonee, Mobiltelefon und Anderes mit sich trägt) und Schmuckstücke (wie zum Beispiel die Armbanduhr, auf die man partout nicht verzichten möchte oder natürlich auch, sofern vorhanden, der Verlobungs-/Ehering): wer doch etwas mehr tragen möchte, sollte dies zum Einen entweder farblich auf die Schuhe (falls auch diese farbiger sind) abstimmen oder dezente, schlichte und unauffällige Dinge wählen. Zum Anderen sollte der Schmuck dann eng anliegen, d.h. eine Kette sollte nicht über das Oberteil reichen, sondern nur nackte Haut bedecken, ebenso wie Ohrhänger nicht so lang sein sollten, dass sie auf dem Schulterteil eines T-Shirts zum Aufliegen kommen. Aber wenn es ums Color Blocking geht, ist kein Schmuck immer noch der beste Schmuck. 


Weiche Materialien voller Farbglanz

Auf Materialien wie Seide oder Satin kommen die intensiven Farben besonders schön zur Geltung und wirken äusserst strahlend! Die Blue Jeans, die früher einmal tatsächlich von einem strahlenden Blau gewesen ist, welches sich in der Zwischenzeit aber deutlich ausgebleicht und ausgewaschen hat, sollte man zum „Color Blocking“ natürlich tunlichst nicht aus dem Schrank holen. 

Die Farben bleiben strahlend

Damit die Intensität der Farben auch nach häufigem Tragen der Kleidungsstücke und dementsprechenden oftmaligem Waschen nicht nachlässt, sollte man unbedingt auf ein spezielles Color-Waschmittzel zurckgreifen, welches einen Farbschutz garantiert. 


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Badeentchen

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Aufgenommen:Aug 7, 2010

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