Brünett bevorzugt? Glänzende Farbe auf dem Kopf!
Zahlreiche brünette Menschen stehen zu ihrer natürlichen Haarfarbe, denn auch blond wird doch nicht immer bevorzugt. Doch auch wenn man seiner braunen Naturfarbe treu bleibt, will man dennoch mit fader, unscheinbarer Haarpracht nicht in Verbindung gebracht werden. Nein, mit glänzenden Haaren möchte man glänzen, wobei die Haare natürlich nicht vor Fett glänzen sollen, sondern sich das Licht einfach schön in den Haaren brechen und die Farbe in all ihren Facetten leuchten lassen soll.
Von daher gibt es längst gewisse Mittelchen sowie Tipps und Tricks, die unauffälliges Braun aufpeppen und dem Haar einen schönen intensiven Farbton verschaffen sollen.
Doch wie intensiviert man den Farbton seines unauffällig braunen Haars denn am Besten?
Im Falle von braunem Haar ist Feuchtigkeit das A und O, da erst diese die dunkle Farbe so richtig schön zum Glänzen bringt. Man kennt es: stumpf aussehendes Haar fühlt sich auch oft trocken an, während glänzende Haare immer absolut geschmeidig und griffig sind.
Bei der Haarpflege sollte man von daher auf eine Kombination aus Farbpflegen und feuchtigkeitsspendenden Produkten zurückgreifen.
Sind die Haare im Vorfeld eher spröde, sollte man sich zunächst weniger darauf konzentrieren, der Haarfarbe etwas zusätzliche Würze zu verleihen, sondern zunächst die optimale Pflege des Haares entwickeln: zum Einen sieht gesundes Haar generell schon glänzender aus als ein strohiger Schopf und zum Anderen entfalten sich sämtliche Farbpflegen auch weitaus besser auf Haaren, die vom Zustand her absolut in Ordnung sind.
Wenn die Haare aber bereits gesund und glücklich sind, aber einfach nicht glänzen wollen, kann man auf diverse Farbpflegeprodukte aus den Sektoren Shampoo, Spülung, Kur zurückgreifen.
Viele Firmen bieten hier bereits komplette, aufeinander abgestimmte Serien, so dass man letztlich die Qual der Wahl hat.
Persönlich kann ich die Produkte für braunes Haar der dm-Eigenmarke Balea und die Waren aus dem Hause Guhl nur empfehlen: hier bietet man sowohl Haarpflege für braunes Haar als auch Henna-Shampoo, welches zwar vornehmlich bei rotem Haar empfohlen wird, aber brünettem Haar auch einen schönen rötlichen Schimmer verleiht.
Zudem gibt es von Guhl ein tolles Feuchtigkeits- und Schutzspray mit Weizenkeimöl, welches man nach dem Waschen auf das Haar aufsprühen kann und das dem Haar nochmals eine Extra-Portion Feuchtigkeit verschafft.
Ich vertraue nun häufig auf eine Variation aus einem Farbpflege-Shampoo und einer Feuchtigkeits-Haarspülung, wobei ich zum guten Schluss immer noch eine „Haus-Mischung“ über den Kopf schütte: diese besteht aus 200ml kaltem Wasser, zwei Esslöffeln Apfelessig und 750ml kaltem Kaffee.
Um diese zuzubereiten, greife ich meist auf eine simple Wasserflasche zurück, welche einen Liter fasst und in welche ich dann über einen Trichter die genannten Zutaten hineingebe. Danach verschliesse ich die Flasche, schüttele sie einmal kräftig und giesse mir das Ganze zum Abschluss der Haarwäsche über den Kopf.
Hier erkenne ich nun zwar keinen besonderen Effekt auf die Farbe, aber ich meine, dass die Haare nach einer solchen Spülung doch etwas mehr glänzen.
Statt Kaffee kann man im Übrigen auch schwarzen Tee verwenden.
Nach einer solchen Kaffee-Spülung bleiben meine Haare im Übrigen gänzlich unbehandelt; wasche ich meine Haare, ohne auf diesen Kniff zurückzugreifen, benutze ich in jedem Fall das im Haar verbleibende Feuchtigkeitsspray.
Eine intensivere Farbgebung erzielt man hingegen mit einer Spülung aus einem Walnuss-Sud: man zerkleinert Walnussschalen, welche von der Menge her eine kleine Kaffeetasse füllen werden, und gibt diese in einen Topf, wo man sie mit einem halben Liter Wasser ca. eine halbe Stunde leicht köcheln lässt.
Dieses Nuss-Wasser wird dann zur abschliessenden Haarspülung genutzt.
Die Walnuss-Schalen werden natürlich zuvor mittels Sieb entnommen, damit man auch keine Schalenkrümel im Haar hat, die dann gegebenenfalls auch noch den Abfluss verstopfen könnten.
Allerdings kann dieser Sud Farbspuren auf Stoff hinterlassen; daher benutze ich ihn ausschliesslich, wenn ich meine Haare unter der Dusche wasche, wo naturgemäss keine Kleidungsstücke in Mitleidenschaft gezogen werden können und benutze danach ein altes, ausrangiertes und ohnehin dunkles Handtuch.
In zweiwöchentlichem Rhythmus wird dann noch eine Farbkur angewandt, welche eine halbe Stunde einwirken lassen darf, während das Haar von einem Mantel aus Alufolie umgeben ist.
So fühlen sich die Haare letztlich nicht nur wie Seide an, sondern glänzen auch wie Satin und lassen den Braunton des Haares gleichmässig erstrahlen.
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